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Forschungsrat Steiermark: Bilanz über die Zukunftsfähigkeit des Forschungsstandortes Steiermark

Pressekonferenz desForschungsrates Steiermark © Thomas Raggam
Pressekonferenz desForschungsrates Steiermark
© Thomas Raggam

„...auf dem Weg zur Gesellschaft 4.0", fasst der Vorsitzende A. Gerstenmayer die absolvierte Beratungstätigkeit des Forschungsrates in einem Satz zusammen (Graz, Feb. 2017). Knapp fünf Jahre währte die zweite Periode des Forschungsrates, das hochkarätig besetzte Beratergremium der Landesregierung, zuständig für Zukunftsfragen. Nicht nur der Umfang auch die Intensität kann sich in Form von zwei Abschlussberichten detailreich und eindrücklich sehen lassen.

Zeit zu bilanzieren nahmen sich der für Wissenschaft und Forschung zuständige Landesrat Mag. Christopher Drexler und die Vorsitzenden nach Tagung der letzten Ratssitzung in dieser Formation.

Die Arbeitsschwerpunkte - aufbauend auf die Forschungsratsperiode I - reichten von konkreten Bearbeitungen gestellter Anfragen durch die Landesregierung bis hin zu eigenen Initiativen und zur Interessensvertretung des Landes bei speziellen Aufgabenstellungen. Der Vorsitzende, Vorstandsvorsitzender AT&S AG DI (FH) Andreas Gerstenmayer, und der stellvertretende Vorsitzende, Rektor der Donau-Universität Krems Mag. Friedrich Faulhammer, sind mit dem Arbeitseinsatz und der -leistung sehr zufrieden.

Gerstenmayer: „Auf Basis der diversifizierten Kompetenzen und Erfahrungen der Ratsmitglieder konnten Handlungsempfehlungen zu wesentlichen Zukunftsthemen abgegeben, wichtige Impulse gesetzt und zu einigen Themenstellungen bereits Umsetzungsschritte initiiert werden. Besonders stolz bin ich, dass die Initiativen zum Thema autonomes Fahren und akademische Spin-offs eine breite Umsetzungsaktivität nach sich gezogen haben und was Ersteres betrifft, dies auch auf Bundesebene sehr aktiv aufgegriffen wurde."

Faulhammer: „Sowohl die Zusammenarbeit im Rat als auch die Interaktion mit den Mitgliedern der Landesregierung begünstigten die Erarbeitung von Empfehlungen, die auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden können. Jetzt gilt es, die vorhandenen Stärken in den definierten Schwerpunkten konsequent weiter zu stärken."

Als definierte Schwerpunkte in diesem Leistungszeitraum hoben sich bald schon der digitale Wandel und die Ökologisierung stark vom Mittelfeld der Themen zur Spitze ab. Neben den bereits ausgeloteten Stärkefeldern der Steiermark „healty aging" und „smart cities" sind dies künftig zwei Interaktionsfelder, die es im Focus zu halten gilt. Der digitale Wandel bringt in unterschiedlichsten Bereiche Veränderungen und Chancen mit sich: Von der vielzitierten, noch sehr ausbaufähigen, digitalen Kompetenz ab dem Volksschulalter, bis hin zum raschen Voranschreiten von Umschwüngen im Bereich Arbeit, Soziales, Kommunikation und Kultur reichen die Auswirkungen. Der Rat ist sich dabei sicher: Durch mutige Schwerpunktsetzung und Kooperationen können sich exzellente Chancen für den Standort ergeben.

Der zweite Aspekt Ökologie als Megatrend für die Steiermark nimmt Maß an neuen, grünen Technologien, intelligenten Energie- und Umwelttechniken und breitet sich über Netzwerke, globalen Trends und Ideenreichtum konsequent und zielorientiert aus. Gerade für die „grüne Mustermark" ergeben sich in diesem Bereich hervorragende Zukunftschancen, die es auszuloten und im Ringen um internationale Spitzenleistungen weiterzuverfolgen gilt.

In wichtigen Zukunftsfragen der Landesregierung konnte der Forschungsrat über Expertisen und profunde Beratung weiterführende Impulse liefern: Zentrum am Berg, Transfer Wissenschaft und Wirtschaft sowie universitäre Spin-offs sind beispielgebend und seien als einige Markierungen hier angeführt, die gesamte Bilanz der fünfjährigen Wirksamkeiten kann sich sehen und nachlesen lassen. „Der Steirische Forschungsrat hat uns mit eindrucksvoller Expertise und kritischem Engagement allgemeine wie konkrete Entwicklungschancen für unseren Standort aufgezeigt und damit der gesamten Landesregierung wichtige Anregungen in den unterschiedlichen Bereichen gegeben. Wiewohl der Forschungsrat durchaus langfristige Perspektiven einnimmt, konnten dennoch bereits einige Empfehlungen innerhalb der laufenden Periode umgesetzt werden." freut sich Forschungslandesrat Drexler.

Ein Blick in die Zukunft: Sie lässt sich bekanntlich immer noch am besten vorhersagen, wenn man sie gestaltet und betriebsam bis über die letzte Arbeitssitzung hinaus, gewährt der Forschungsrat beifolgend Ausblicke und Empfehlungen für die weitere Zukunft: Die Steiermark soll die derzeit gut vernetzte Internationalisierung weiterhin konsequent und intensiv nutzen. Den Wecker stellt der Forschungsrat in Richtung K-Zentren. Durch versiegende Förderquellen müssen strategische Anstrengungen für eine weitere Nutzung gut anlegt werden. Auch an eine Forschungsratsperiode III gibt es bereits Empfehlungen:

Eine stärkere Vernetzung mit ähnlich orientierten Gremien innerhalb Österreichs wird angeregt. Intensiverer Austausch mit allen Ressorts der Landesregierung wird als vielversprechend ermessen. Weitere und detaillierte Informationen über den Forschungsrat, Empfehlungen und seine Mitglieder entnehmen Sie bitte unter: Externe Verknüpfung http://www.forschungsrat.steiermark.at/. Für Rückfragen steht Ihnen gerne die Geschäftsstelle sowie Pressereferentin des Landesrates, Josefa Umundum (Tel. 0316/877-2683; josefa.umundum@stmk.gv.at ), zur Verfügung

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