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Ausschreibungsreihe: Human-Technology-Interface

"Humantechnologie" ist eines der Zukunftsfelder des Landes Steiermark. Aktuell sind etwa 7.600 MitarbeiterInnen in 130 Betrieben und Institutionen in dieser Zukunftsbranche tätig. Die Zahl der Beschäftigten wird – nach Prognosen – in den kommenden Jahren auf 12.000 steigen und gleichzeitig wird sich die Wertschöpfung verdoppeln. Gründe, warum sich eine so große Anzahl von Unternehmen aus dem Bereich "Humantechnologie" am Standort Steiermark angesiedelt haben, sind

  • die breite Verankerung des Themas in der universitären aber auch außeruniversitären Forschungslandschaft und
  • die Unterstützungsstrukturen des Humantechnologieclusters Styria (HTS).

 

Die Bedeutung des Themas für das Land wird auch dadurch unterstrichen, dass

  • der Themenkomplex "Health-Tech" eines der 3 Leitthemen der Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020 - Wachstum durch Innovation darstellt und
  • sich im Dokument Forschung in der Steiermark. Strategie des Landes Steiermark zur Förderung von Wissenschaft und Forschung das Korridorthema "Gesundheit & Biotechnologie" findet.

 

Im Jahr 2011 legte der FORSCHUNGSRAT STEIERMARK seine Empfehlung "MoBioSt (More Bio for Styria)" vor, die von der Landesregierung einstimmig zur Kenntnis genommen wurde. Darin stellte der FORSCHUNGSRAT STEIERMARK unter anderem fest, dass der Bereich "Biotechnologie" Schwerpunktthema an 3 Universitäten in der Steiermark (TU Graz, Karl-Franzens-Universität Graz und Medizinische Universität Graz) mit steigenden Studierendenzahlen ist. Die 3 genannten Institutionen schlossen im August 2012 eine Vereinbarung über die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Titel "BioTechMed" ab. Diese Kooperation verfolgt das Ziel, die Kompetenzen in den Bereichen Humantechnologie, Medizin, Psychologie und Pharmazie zu bündeln (Schaffung eines Forschungsraumes im Life-Science-Bereich) und die interuniversitäre und interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen zu stärken.

Human-Technology-Interface (HTI)

Auf Grundlage dieser Voraussetzungen entschloss sich das Ressort "Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement" 2010 die Ausschreibungsreihe "Human-Technology-Interface" mit dem gleichnamigen ersten Call (2010/2011) ins Leben zu rufen.

Externe Verknüpfung Zusammenfassung der Ausschreibung

HTI:Sensor for Medical Application (HTI:SMApp)

Aufgrund der ausgezeichneten Erfahrungen aus der Ausschreibung "Human-Technology-Interface", der Überzeugung, dass der gebündelte Mitteleinsatz den größten Output liefert nund nicht zuletzt um das wissenschaftliche Know-how und die Kooperation der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Themenfeld "Medizinische Sensorik" zu stärken, wurde die zweite Ausschreibung – HTI:Sensor for Medical Application (2011/2012) – ins Leben gerufen.

Externe Verknüpfung Zusammenfassung der Ausschreibung | Externe Verknüpfung Präsentation der geförderten Projekte

Aufbau - Ausbau - nachhaltige Sicherung © Abteilung 8 | Referat Wissenschaft und Forschung
Aufbau - Ausbau - nachhaltige Sicherung
© Abteilung 8 | Referat Wissenschaft und Forschung

HTI:Tech_for_Med

Nunmehr soll die Ausschreibungsreihe "Human-Technology-Interface", die mit bislang 18 geförderten Projekten (kumulierte Förderung: rund € 1,8 Mio.) zum Expertisenauf- und -ausbau in der Steiermark beitragen konnte, mit dem Call "HTI:Tech_for_Med" abgeschlossen werden. Das Thema wurde im Rahmen eines "Call for Ideas" an die zuständige Abteilung 8 – Wissenschaft und Gesundheit als möglicher Förderschwerpunkt herangetragen. In konsequenter Fortsetzung des Themenkomplexes "Human-Technology-Interface" wurde daher der Beschluss gefasst, diesen Vorschlag aufzugreifen. Mit der Ausschreibung ist die Hoffnung verbunden, dass die bereits aufgebaute Expertise weiter in der Steiermark gefestigt werden kann und ein nachhaltiger Nutzen für die heimische Forschungscommunity – aber auch die steirischen Unternehmen – generiert werden konnte.

Externe Verknüpfung Ausschreibung

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