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Forschungspreise des Landes Steiermark

Aktuelle Ausschreibung 2018

Zurzeit findet keine Ausschreibung statt. Bewerbungen waren bis spätestens 19. April 2018 per E-Mail (in Form von PDF-Dokumenten) möglich und an wissenschaft-forschung@stmk.gv.at mittels des vollständig bearbeiteten Externe Verknüpfung ANTRAGSFORMULARES (dox) (gilt für alle Kategorien) samt den beizulegenden Unterlagen zu senden. Bewerbungen, die außerhalb des Ausschreibungszeitraumes eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Forschungspreis und Förderungspreis des Landes Steiermark 2018

Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark 2018

Referentin / Kontakt

Preisträgerin und Preisträger der Forschungspreise des Landes Steiermark 2017

Archiv: Forschungspreisträgerinnen und Preisträger bis 2016

Forschungspreis und Förderungspreis des Landes Steiermark

Um hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Forschung sichtbare Anerkennung zu verschaffen und sowohl anerkannte als auch junge steirische Wissenschafterinnen und Wissenschafter in verstärktem Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anzuregen, werden der Forschungspreis sowie der Förderungspreis des Landes Steiermark verliehen. Der Forschungspreis ist als Hauptpreis für eine anerkannte Wissenschafterin / einen anerkannten Wissenschafter sowie als Förderungspreis für eine junge Wissenschafterin / einen jungen Wissenschafter mit jeweils € 12.000,-- dotiert.

Zurzeit findet keine Ausschreibung statt.

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES FORSCHUNGSPREISES 2018 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 19. Jänner 2018

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES FÖRDERUNGSPREISES 2018 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 19. Jänner 2018

Externe Verknüpfung STATUT [pdf] - geltend seit 14. Februar 2015

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Wege. Das Externe Verknüpfung ANTRAGSFORMULAR [docx] (gilt für alle Kategorien) ist vollständig auszufüllen und an Frau Maria Ladler, maria.ladler@stmk.gv.at, zu senden. Bewerbungen, die außerhalb des Ausschreibungszeitraumes eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Bewerberinnen und Bewerber um den Forschungs- bzw. Förderungspreis des Landes Steiermark müssen die österreichische oder eine andere EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: im Land Steiermark geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) oder ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben. Staatsbürgerinnen/Staatsbürger von EU-Staaten und Vertragsparteien des Übereinkommens zur Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind österreichischen Staatsbürgerinnen/Staatsbürgern gleichgestellt, soweit es sich aus diesem Übereinkommen ergibt.

Sie haben die Arbeit, mit der sie sich bewerben, mit den entsprechenden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nach der Verlautbarung in der „Grazer Zeitung - Amtsblatt für die Steiermark" beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung einzureichen.

Für eine Diplomarbeit, Dissertation oder ein abgeschlossenes Lebenswerk wird kein Preis vergeben! Für Arbeiten, die bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurden und/oder zeitgleich bei einem anderen Bewerb eingereicht wurden, erfolgt ebenfalls keine Preiszuerkennung.

Zulässig ist jedoch die Wiedereinreichung einer Arbeit, die für einen der vergangenen steirischen Forschungspreise bereits eingereicht wurde und mit keinem Preis ausgezeichnet wurde.

Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark

Der Preis wird seit 1959 anlässlich des damaligen Gedenkens an den 100. Todestag Erzherzogs Johann von Österreich von der Steiermärkischen Landesregierung als Anerkennung und Würdigung für Arbeiten verliehen. Durch den Erzherzog Johann-Forschungspreis sollen hervorragende Leistungen in allen Wissenschaftsdisziplinen, die die politische, geisteswissenschaftliche und technologische Gesellschaftsentwicklung der Steiermark fördern und im Sinne des joanneischen Gedankens voranbringen, ausgezeichnet werden. Er ist mit € 12.000,-- dotiert und soll Wissenschafterinnen und Wissenschafter in verstärktem Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anregen.

Zurzeit findet keine Ausschreibung statt.

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES ERZHERZOG-JOHANN-FORSCHUNGSPREISES 2018 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 19. Jänner 2018

Externe Verknüpfung STATUT [pdf] - geltend seit 14. Februar 2015

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Wege. Das Externe Verknüpfung ANTRAGSFORMULAR [docx] ist vollständig auszufüllen und an Frau Maria Ladler, maria.ladler@stmk.gv.at, zu senden. Bewerbungen, die außerhalb des Ausschreibungszeitraumes eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Bewerberinnen/Bewerber um den Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark müssen die österreichische oder eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: im Land Steiermark geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) oder ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben. Staatsbürgerinnen/Staatsbürger von EU-Staaten und Vertragsparteien des Übereinkommens zur Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt, soweit es sich aus diesem Übereinkommen ergibt.

Sie haben die Arbeit, mit der sie sich bewerben, mit den entsprechenden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nach der Verlautbarung in der „Grazer Zeitung - Amtsblatt für die Steiermark" beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung einzureichen. 

Für eine Diplomarbeit, Dissertation oder ein abgeschlossenes Lebenswerk wird kein Preis vergeben! Für Arbeiten, die bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurden und/oder zeitgleich bei einem anderen Bewerb eingereicht wurden, erfolgt ebenfalls keine Preiszuerkennung.

Zulässig ist jedoch die Wiedereinreichung einer Arbeit, die für einen der vergangenen steirischen Forschungspreise bereits eingereicht wurde und mit keinem Preis ausgezeichnet wurde.

Referentin - Kontakt

Für die Beantwortung Ihrer Fragen steht Ihnen die zuständige Referentin, Frau Maria Ladler, jederzeit und gerne zur Verfügung. 

  • Maria LADLER
    maria.ladler@stmk.gv.at
    Tel.: 0316 / 877-2003
    Fax: 0316 / 877-3998

    Referat Wissenschaft und Forschung
    Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
    Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Zimmerplatzgasse 13, 8010 Graz

    POSTANSCHRIFT: Friedrichgasse 9, 8010 Graz

Datenschutz

Allgemeine Informationen

- zu den Ihnen zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit,

- zu dem Ihnen zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichischen Datenschutzbehörde und

- zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten

finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite der Steiermärkischen Landesverwaltung (Externe Verknüpfung https://datenschutz.stmk.gv.at).

Forschungspreisträgerin und -Preisträger 2018

Von li nach re: Michael Kahr, Svea Mayer, Barbara Eibinger-Miedl, Christian Oliver Kappe © Foto Fischer
Von li nach re: Michael Kahr, Svea Mayer, Barbara Eibinger-Miedl, Christian Oliver Kappe
© Foto Fischer

Die Forschungspreise 2018 wurden am 03. Dezember 2018 von Wissenschaftslandesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl feierlich verliehen. Sie sind mit insgesamt € 36.000,00 dotiert.

Erzherzog-Johann-Forschungspreis 2018  -  Dotation EUR 12.000,--

Mag. Michael KAHR, MMus PhD
Institut für Jazz und Institut für Jazzforschung, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

für die Arbeit:

"Jazz & the City: Jazz in Graz von 1965 bis 2015"

Die Monografie Jazz & the City: Jazz in Graz von 1965 bis 2015 basiert auf Ergebnissen des künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojektes „Jazz & the City: Identität einer Jazz(haupt)stadt", das vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanziert und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz durchgeführt wurde. Ziel der Arbeit war die erstmalige Aufarbeitung der Grazer Jazzgeschichte ab 1965 unter Berücksichtigung des impliziten Wissens in der künstlerischen Jazzpraxis. Die musikwissenschaftliche Auswertung von Schriftstücken, Tonträgern und Interviews mit Zeitzeugen erlaubte eine ausführliche Darstellung des Jazz als wesentlichen, international vernetzten Teil der Grazer Kulturgeschichte. Die Betrachtung von körperlichen, prozesshaften und sensorischen Aspekten der historischen Jazzpraxis erfolgte - im Sinne der künstlerischen Forschung - mittels eines schriftlich reflektierten und auf einer beiliegenden Tonaufnahme dokumentierten Kompositionsvorhabens. Insgesamt stellt diese Arbeit ein erstes Standardwerk zur lokalgeschichtlichen und internationalen Bedeutung des Jazz in Graz ab 1965 dar und repräsentiert in methodischer Hinsicht einen innovativen Beitrag zur Verknüpfung von musikwissenschaftlichen und künstlerischen Forschungsmethoden in der Jazz- und Popularmusikforschung.


Forschungspreis des Landes Steiermark 2018 - Dotation EUR 12.000,--

Univ.- Prof. Mag. Dr. Christian Oliver KAPPE
Institut für Chemie, Karl-Franzens-Universität Graz

für die Arbeit:

"Design and 3D printing of a stainless steel reactor for continuous difluoromethylations using fluoroform"     

Modernste Verarbeitungstechnologien wie „Additive Manufacturing" und „3D-Printing" revolutionieren momentan die kundenorientierte, maßgeschneiderte Herstellung verschiedenster Produkte und Gerätschaften, die auf unterschiedlichen Ausgangsmaterialien wie Polymeren oder Metallen basieren. Zudem stellt die effiziente, umweltschonende und sichere Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe ein aktuelles Hot Topic dar, bei dem man zunehmend auf durchflusschemische Verfahren, die in maßgeschneiderten Mikroreaktoren optimal durchgeführt werden können, setzt. Viele wichtige chemische Reaktionen zur Bildung der Wirkstoffe werden durch Einsatz extremer Prozessbedingungen in Mikroreaktoren oft überhaupt erst möglich, und gestalten sich sicher, atom-effizient, lösungsmittelsparend, schnell und kostengünstig. Bahnbrechend schlägt die prämierte Publikation nun die Brücke zwischen modernsten 3D-Druckverfahren zur Herstellung neuartiger Edelstahlmikroreaktoren, und der darin durchführbaren nachhaltigen und effizienten Synthese pharmazeutischer Wirkstoffe. Konkret wird die konkurrenzlose Effizienz solcher Edelstahlmikroreaktoren zur Herstellung von Wirkstoffen, die etwa in der Krebsforschung Anwendung finden, unter Einsatz von Fluoroform, einem unbedenklichen, nicht klimaschädlichen Abfallstrom der Teflonproduktion, demonstriert. Federführend konzipiert von C.O. Kappe (Universität Graz), unterstreicht die Mitarbeit von Forschern des neuen Kompetenzzentrums CC FLOW am Standort Graz und lokaler Industrie (Anton Paar) die Signifikanz der Entwicklung für den Forschungsstandort Steiermark im aufstrebenden Bereich des Pharmaceutical Engineerings.


Förderungspreis des Landes Steiermark 2018 - Dotation EUR 12.000,--

Ass.-Prof.in DIin Dr.in Svea MAYER
Lehrstuhl für Metallkunde und metallische Werkstoffe, Montanuniversität Leoben

für die Arbeit:

"Advanced intermetallic titanium aluminides - from fundamentals to application" 

Phasenumwandlungen in metallischen und intermetallischen Hochleistungswerkstoffen im festen Zustand stellen ein wichtiges Gebiet in der experimentellen und theoretischen Metallkunde dar. Komplex und mehrphasig aufgebaute Werkstoffsysteme weisen eine Vielzahl von Phasenänderungen auf, die gezielt zur Einstellung einer optimalen Mikrostruktur und Eigenschaften genutzt werden können. Nur ein fundamentales Verständnis der grundlegenden Mechanismen der Phasenumwandlungen schafft die Voraussetzung, worauf die angewandte Forschung aufbauen kann und stellt zudem einen möglichen Ausgangspunkt für technische Innovationen dar, wie z.B. der Entwicklung von Hochtemperaturleichtbauwerkstoffen aus Titanaluminiden zum Einsatz in der neuesten Generation von Flugzeugtriebwerken und Abgasturboladern. Um das Potenzial der TiAl-Werkstoffe weiter auszuschöpfen, bedarf es neben der Definition einer geeigneten Legierungszusammensetzung auch der Bereitstellung industrieller Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien, die den Besonderheiten dieser innovativen Leichtbauwerkstoffe Rechnung tragen. Dies wurde durch die Anwendung neuer theoretischer Entwicklungskonzepte sowie den Einsatz modernster experimenteller in- und ex-situ Untersuchungsmethoden erreicht - d.h. eine erfolgreiche Umsetzung der Grundlagenforschung in ein marktfähiges Produkt. Die sogenannte TNM-Legierung wurde für den Einsatz als Turbinenschaufelwerkstoff in einem umweltfreundlichen, sparsamen und leisen Getriebefan (GTFTM)-Triebwerk der MTU Aero Engines qualifiziert und befindet sich bereits im Einsatz - im Airbus A320neo, wobei neo für „new engine option" steht.

 

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