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Regionale Ergänzung des FWF-Förderprogramms "Doktoratskollegs“

Wir möchten darüber informieren, dass der FWF, der Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung, die Einreichung von Konzepten für Doktoratskollegs im Moment ausgesetzt hat und diese Entscheidung detailliert auf seiner Externe Verknüpfung Webseite erläutert. Zwischenzeitlich ausgesetzte FWF-Förderungen können aus unseren Mitteln NICHT ausgeglichen werden.

Bereits bestehende Förderungsprojekte sowie bereits genehmigte Förderungen (2. bis 4. März 2014) bleiben von dieser Entwicklung unberührt.

Aus Gründen sorgfältiger Informationsvermittlung werden die nun folgenden Programmdarstellungen vorerst NICHT von unserer Webseite genommen, wir gehen von einer (zeitlich allerdings noch nicht absehbaren) Wiederaufnahme des Förderungsprogrammes aus.

Doktoratskollegs

Das relativ junge Forschungsinstrument "Doktoratskolleg" (kurz: DK) wurde als akademische Ergänzung zu den bestehenden Großforschungsnetzwerken konzipiert und stellt nichts Geringeres dar als ein interdisziplinäres Trainingsprogramm für hochqualifizierte Dissertantinnen und Dissertanten.

Die instituts- und universitätsübergreifende Bündelung von Forschungskapazitäten ist auch hier, ähnlich den Spezialforschungsbereichen, das entscheidende Kennungsmerkmal. Der Gründungsauftrag beruft sich auf die intensive Förderung des (hoch)begabten wissenschaftlichen Nachwuchses. In einer größen- und zahlenmäßig überschaubaren Einheit schließen sich mehrere Wissenschafterinnen und Wissenschafter (mindestens 5, maximal 12) mit nach internationalen Maßstäben hochkarätiger Forschungsleistung zusammen, um in organisierter Form DoktorandInnen auszubilden. Ein mittelfristig angelegter und interdisziplinärer Forschungskontext bildet die Basis für Forschen, Lehren und Lernen.

Die Zulassung eines Doktoratskollegs erfolgt (nach erfolgreich absolviertem Hearing und hochselektiver, exzellenter Evaluierung durch internationale Gutachter) durch den FWF. 

Doktoratskollegs können daher als "Ausbildungszentren" für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs aus der nationalen und internationalen Scientific Community verstanden werden; sie zielen darauf ab, die begabtesten Studierenden auf eine internationale Karriere vorzubereiten und nach interdisziplinären Aspekten zu qualifizieren. Das DK-Ausbildungsnetz beinhaltet nicht nur Workshops, Seminare und Intensiv-Lehrveranstaltungen, sondern auch eigens entwickelte Trainingselemente zur Verbesserung der persönlichen Karrierechancen. DK's unterstützen wissenschaftliche Schwerpunktbildungen an österreichischen Forschungsstätten und sorgen für die Kontinuität und den Impact der Forschungsbrennpunkte.

Externe Verknüpfung Nähere Informationen zu Doktoratskollegs...

Doktoratskollegs in der Steiermark:

  1. "Hadronen im Vakuum, in Kernen und in Sternen" (Speaker: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Alkofer, KFU Graz)
  2. "Numerical Simulations in Technical Sciences" (Univ.-Prof. Dr. Olaf Steinbach, TU Graz)
  3. „Molekulare Enzymologie: Struktur, Funktion und Biotechnologischer Einsatz von Enzymen" (Univ.-Prof. Dr. Ellen Zechner, KFU Graz)

Förderungsverwendung: Nachweis und Abrechnung

Die Subventionsnehmerin bzw. der Subventionsnehmer ist verpflichtet, die Projektrealisierung inhaltlich darzustellen und die ordnungsgemäße Heranziehung der genehmigten Förderungsmitteln nachzuweisen. Die Vorgehensweise entnehmen Sie bitte unserer Webseite: Kosten-/Finanzplan & Abrechnungsformular

Kontakt

Mag. Gabriele WURZER 

Referat für Wissenschaft und Forschung
Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
Zimmerplatzgasse 13, 8010 Graz

POSTANSCHRIFT: Friedrichgasse 9, 8010 Graz

gabriele.wurzer@stmk.gv.at
Tel: 0316/877-5433
Fax: 0316/877-3998