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Regionale Ergänzung des FWF-Förderprogramms "Doktoratskollegs“

Das relativ junge Forschungsinstrument "Doktoratskolleg" (kurz: DK) wurde als akademische Ergänzung zu den bestehenden Großforschungsnetzwerken konzipiert und stellt nichts Geringeres dar als ein interdisziplinäres Trainingsprogramm für hochqualifizierte Dissertantinnen und Dissertanten.

Die instituts- und universitätsübergreifende Bündelung von Forschungskapazitäten ist auch hier, ähnlich den Spezialforschungsbereichen, das entscheidende Kennungsmerkmal. Der Gründungsauftrag beruft sich auf die intensive Förderung des (hoch)begabten wissenschaftlichen Nachwuchses. In einer größen- und zahlenmäßig überschaubaren Einheit schließen sich mehrere Wissenschafterinnen und Wissenschafter (mindestens 5, maximal 12) mit nach internationalen Maßstäben hochkarätiger Forschungsleistung zusammen, um in organisierter Form DoktorandInnen auszubilden. Ein mittelfristig angelegter und interdisziplinärer Forschungskontext bildet die Basis für Forschen, Lehren und Lernen.

Die Zulassung eines Doktoratskollegs erfolgt (nach erfolgreich absolviertem Hearing und hochselektiver, exzellenter Evaluierung durch internationale Gutachter) durch den FWF. 

Doktoratskollegs können daher als "Ausbildungszentren" für den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs aus der nationalen und internationalen Scientific Community verstanden werden; sie zielen darauf ab, die begabtesten Studierenden auf eine internationale Karriere vorzubereiten und nach interdisziplinären Aspekten zu qualifizieren. Das DK-Ausbildungsnetz beinhaltet nicht nur Workshops, Seminare und Intensiv-Lehrveranstaltungen, sondern auch eigens entwickelte Trainingselemente zur Verbesserung der persönlichen Karrierechancen. DK's unterstützen wissenschaftliche Schwerpunktbildungen an österreichischen Forschungsstätten und sorgen für die Kontinuität und den Impact der Forschungsbrennpunkte.

Nähere Informationen zu den DKs auf der FWF-Homepage unter:  

Geförderte Doktoratskollegs:

1. "DK Klimawandel"
(Speaker: Univ.-Prof. Dr. Lukas Meyer, KFU Graz)

Externe Verknüpfung https://dk-climate-change.uni-graz.at/

2. „DK Hadronen im Vakuum, in Kernen und in Sternen"
(Speaker: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Alkofer, KFU Graz)

Externe Verknüpfung http://physik.uni-graz.at/~dk-user/

3. „DK Molin - Molecular Fundamentals of Inflammation"
(Speaker: Akos Heinemann, MD, MedUni Graz) - abgeschlossen

Externe Verknüpfung http://www.medunigraz.at/DK-MOLIN/

4. "DK Numerical Simulations in Technical Sciences"
(Speaker: Univ.-Prof. Dr. Olaf Steinbach, TU Graz) - abgeschlossen

Externe Verknüpfung https://online.tugraz.at/tug_online/fdb_detail.ansicht?cvfanr=F21412&cvorgnr=2232&sprache=1

Antragstellung

Das inhaltliche Antragsformular wird auf Anfrage zugesandt.

Voraussetzung: Genehmigung durch den FWF.

Der Kosten- und Finanzierungsplan ist bei der Antragstellung miteinzureichen (PLAN-Daten). Das Formblatt für die Kosten-/Finanzierungsplanung ist HIER abzurufen.

Förderungsverwendung: Nachweis und Abrechnung

Die Förderungsnehmer sind verpflichtet, die Projektrealisierung inhaltlich darzustellen sowie die ordnungsgemäße Verwendung der genehmigten Förderungsmittel nachzuweisen:

  • Nach Projektende bzw. bei Zwischenabrechnungen durch Vorlage eines End- bzw. Zwischenberichtes;
  • durch Vorlage des Abrechnungsformblattes (PLAN- und IST-Daten). Das Formblatt und die Abrechnungsmodalitäten sind HIER abzurufen.

Kontakt

Mag. Gabriele WURZER 

Referat für Wissenschaft und Forschung
Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
Zimmerplatzgasse 13, 8010 Graz

POSTANSCHRIFT: Friedrichgasse 9, 8010 Graz

gabriele.wurzer@stmk.gv.at
Tel: 0316/877-5433
Fax: 0316/877-3998