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Forschungspreise des Landes Steiermark

Forschungspreis und Förderungspreis des Landes Steiermark 2017 (Ausschreibung 2017 beendet)

Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark 2017 (Ausschreibung 2017 beendet)

Referentin / Kontakt

Verleihung der Forschungspreise des Landes Steiermark 2016

Archiv: Forschungspreisträgerinnen und Preisträger bis 2015

Der Forschungspreis und der Förderungspreis des Landes Steiermark 2017 wurden im Zeitraum 20. Jänner bis 20. April 2017 ausgeschrieben. Es können keine weiteren Anträge berücksichtigt werden. 

Forschungspreis und Förderungspreis des Landes Steiermark

Um hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Forschung sichtbare Anerkennung zu verschaffen und sowohl anerkannte als auch junge steirische Wissenschafterinnen und Wissenschafter in verstärktem Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anzuregen, werden der Forschungspreis sowie der Förderungspreis des Landes Steiermark verliehen. Der Forschungspreis ist als Hauptpreis für eine anerkannte Wissenschafterin / einen anerkannten Wissenschafter sowie als Förderungspreis für eine junge Wissenschafterin / einen jungen Wissenschafter mit jeweils € 12.000,-- dotiert.

Der Forschungspreis und der Förderungspreis des Landes Steiermark 2017 wurden im Zeitraum 20. Jänner bis 20. April 2017 ausgeschrieben. Es können keine weiteren Anträge berücksichtigt werden. 

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES FORSCHUNGSPREISES 2017 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 20. Jänner 2017

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES FÖRDERUNGSPREISES 2017 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 20. Jänner 2017

vgl. auch: Externe Verknüpfung KURZFASSUNG DER AUSSCHREIBUNG 2017 [pdf] - erschienen im Amtsblatt der Stadt Wien, 20. Jänner 2017

Externe Verknüpfung STATUT [pdf] - geltend seit 14. Februar 2015

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Wege. Das Externe Verknüpfung ANTRAGSFORMULAR [docx] (gilt für alle Kategorien) ist vollständig auszufüllen und an Frau Maria Ladler, maria.ladler@stmk.gv.at, zu senden. Bewerbungen, die außerhalb des Ausschreibungszeitraumes eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Bewerberinnen und Bewerber um den Forschungs- bzw. Förderungspreis des Landes Steiermark müssen die österreichische oder eine andere EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: im Land Steiermark geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) oder ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben. Staatsbürgerinnen/Staatsbürger von EU-Staaten und Vertragsparteien des Übereinkommens zur Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind österreichischen Staatsbürgerinnen/Staatsbürgern gleichgestellt, soweit es sich aus diesem Übereinkommen ergibt.

Sie haben die Arbeit, mit der sie sich bewerben, mit den entsprechenden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nach der Verlautbarung in der „Grazer Zeitung - Amtsblatt für die Steiermark" beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung einzureichen.

Für eine Diplomarbeit, Dissertation oder ein abgeschlossenes Lebenswerk wird kein Preis vergeben! Für Arbeiten, die bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurden und/oder zeitgleich bei einem anderen Bewerb eingereicht wurden, erfolgt ebenfalls keine Preiszuerkennung.

Zulässig ist jedoch die Wiedereinreichung einer Arbeit, die für einen der vergangenen steirischen Forschungspreise bereits eingereicht wurde und mit keinem Preis ausgezeichnet wurde.

Erzherzog Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark

Der Preis wird seit 1959 anlässlich des damaligen Gedenkens an den 100. Todestag Erzherzogs Johann von Österreich von der Steiermärkischen Landesregierung als Anerkennung und Würdigung für Arbeiten verliehen. Durch den Erzherzog Johann-Forschungspreis sollen hervorragende Leistungen in allen Wissenschaftsdisziplinen, die die politische, geisteswissenschaftliche und technologische Gesellschaftsentwicklung der Steiermark fördern und im Sinne des joanneischen Gedankens voranbringen, ausgezeichnet werden. Er ist mit € 12.000,-- dotiert und soll Wissenschafterinnen und Wissenschafter in verstärktem Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anregen.

Der Forschungspreis und der Förderungspreis des Landes Steiermark 2017 wurden im Zeitraum 20. Jänner bis 20. April 2017 ausgeschrieben. Es können keine weiteren Anträge berücksichtigt werden.

Externe Verknüpfung AUSSCHREIBUNG DES ERZHERZOG-JOHANN-FORSCHUNGSPREISES 2017 [docx] - erschienen in der Grazer Zeitung - Amtsblatt für das Land Steiermark, Ausgabe Stück 3, 20. Jänner 2017

vgl. auch: Externe Verknüpfung KURZFASSUNG DER AUSSCHREIBUNG 2017 [pdf] - erschienen im Amtsblatt der Stadt Wien, 20. Jänner 2017

Externe Verknüpfung STATUT [pdf] - geltend seit 14. Februar 2015

Die Bewerbung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Wege. Das Externe Verknüpfung ANTRAGSFORMULAR [docx] ist vollständig auszufüllen und an Frau Maria Ladler, maria.ladler@stmk.gv.at, zu senden. Bewerbungen, die außerhalb des Ausschreibungszeitraumes eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Bewerberinnen/Bewerber um den Erzherzog-Johann-Forschungspreis des Landes Steiermark müssen die österreichische oder eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: im Land Steiermark geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) oder ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben. Staatsbürgerinnen/Staatsbürger von EU-Staaten und Vertragsparteien des Übereinkommens zur Schaffung des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt, soweit es sich aus diesem Übereinkommen ergibt.

Sie haben die Arbeit, mit der sie sich bewerben, mit den entsprechenden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nach der Verlautbarung in der „Grazer Zeitung - Amtsblatt für die Steiermark" beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung einzureichen. 

Für eine Diplomarbeit, Dissertation oder ein abgeschlossenes Lebenswerk wird kein Preis vergeben! Für Arbeiten, die bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurden und/oder zeitgleich bei einem anderen Bewerb eingereicht wurden, erfolgt ebenfalls keine Preiszuerkennung.

Zulässig ist jedoch die Wiedereinreichung einer Arbeit, die für einen der vergangenen steirischen Forschungspreise bereits eingereicht wurde und mit keinem Preis ausgezeichnet wurde.

Referentin - Kontakt

Für die Beantwortung Ihrer Fragen steht Ihnen die zuständige Referentin, Frau Maria Ladler, jederzeit und gerne zur Verfügung. 

  • Maria LADLER
    maria.ladler@stmk.gv.at
    Tel.: 0316 / 877-2003
    Fax: 0316 / 877-3998

    Referat Wissenschaft und Forschung
    Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
    Amt der Steiermärkischen Landesregierung
    Zimmerplatzgasse 13, 8010 Graz

    POSTANSCHRIFT: Friedrichgasse 9, 8010 Graz

Forschungspreise des Landes Steiermark 2016

von li nach re: Christopher Drexler, Julia Langer, Karl Steininger, Ernst Albegger, Nina Schalk, Anton Lang © Foto Fischer
von li nach re: Christopher Drexler, Julia Langer, Karl Steininger, Ernst Albegger, Nina Schalk, Anton Lang
© Foto Fischer

Die Forschungspreise 2016 wurden am 13. Jänner 2017 von Wissenschaftslandesrat Mag. Christopher Drexler feierlich verliehen. Sie sind mit insgesamt € 36.000,00 dotiert.

Erzherzog-Johann Forschungspreis 2016  (Dotation EUR 12.000,00):

Mag. Dr. Ernst ALBEGGER für die eingereichte Arbeit:

"Avifauna Steiermark - Die Vögel der Steiermark"

Die „Avifauna Steiermark" ist mit 880 A4-Seiten die bisher umfangreichste je in Österreich im Bereich Ornithologie erstellte Publikation. In einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren hat ein zwölfköpfiges Autorenteam (Hauptautoren Dr. Albegger, O. Samwald, Univ.-Prof. Dr. Pfeifhofer) unter Leitung von Dr. Albegger das gesamte Wissen über die steirische Vogelwelt zusammengetragen und ausgewertet. Als Datengrundlage fungierte das Archiv von BirdLife Steiermark (489.000 Datensätze), die gesamte wissenschaftliche und jagdliche Literatur zur steirischen Avifauna (beginnend im frühen 19. Jahrhundert) sowie vogelkundliche Sammlungen der verschiedenen Museen des Landes. Zentralen Bestandteil bilden die insgesamt 378 Artkapitel, die detaillierte Angaben zur Verbreitung, Bestandsentwicklung und Gefährdung (Rote Liste) der heimischen Brutvogelarten sowie zum Vorkommen von Durchzüglern, Gastvögeln und Gefangenschaftsflüchtlingen beinhalten. Jedes Artkapitel enthält eine oder mehrere Abbildungen der betreffenden Vogelart (insgesamt 863 Farbfotos) sowie je nach Bedarf grafische Darstellungen zu jahreszeitlichem Auftreten und Bestandsentwicklung. Für die Brutvögel sowie für einige Wintergäste sind insgesamt 220 Verbreitungskarten abgebildet. Ringfundkarten zeigen, wo in der Steiermark beringte Vögel weltweit wiedergefunden wurden und wo in der Steiermark im Rahmen von Beringungsprojekten gefangene Vögel herkamen. Neben den Arttexten beinhaltet das Buch eine Beschreibung der Geschichte der steirischen Ornithologie (beginnend mit den ersten Aufzeichnungen im 13. Jahrhundert), der langjährigen Monitoringprojekte der steirischen Landesgruppe von BirdLife Österreich, der steirischen Geografie im Allgemeinen sowie der aus ornithologischer Sicht bedeutendsten Gebiete des Landes. Mit dem vorliegenden Buch existiert nun erstmals ein Gesamtwerk über die Vogelwelt der Steiermark, das sowohl Experten als auch Laien ausführliches Wissen vermitteln und dem Naturschutz als wertvolle Grundlage dienen kann.

Forschungspreis des Landes Steiermark 2016 (Dotation EUR 12.000,00):

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Karl STEININGER (Institut für Volkswirtschaftslehre und Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Karl-Franzens-Universität Graz) für die eingereichte Arbeit:

"Economic Evaluation of Climate Change Impacts"

Als Gesellschaft wird uns zunehmend bewusst, wie sehr die Anpassung an den bereits ausgelösten Klimawandel uns regional vor Herausforderungen stellt, die dann am besten lösbar sind, wenn sie umgehend angegangen werden. Als Entscheidungsgrundlage dafür ist die ökonomische Bewertung dieser Auswirkungen essentiell, wie sie in Österreich zuvor nur für einzelne Regionen und Sektoren vorlag, in Studien, die zudem nicht vergleichbar waren. In der Arbeit „Economic Evaluation of Climate Change Impacts" (publiziert bei Springer) wird eine Methode entwickelt zur Bestimmung der ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels - international erstmals in diesem Detailgrad und umfassend für ein ganzes Land. Mit der Anwendung dieser Methode für Österreich kann gezeigt werden, dass allein die schon monetär bewertbaren Schäden in Österreich zur Mitte des Jahrhunderts jährlich im Durchschnitt die Größenordnung etwa der 2016 in Kraft getretenen Steuerreform erreichen - allerdings dann nur zu finanzieren und ohne Entlastung, und dies jedes Jahr. Der Detailgrad der Analyse der Auswirkungen des Klimawandels in Österreich zeigt zudem wesentlich genauer die Handlungsoptionen in der Anpassung auf und zielt darauf ab, einer entsprechenden Prioritätensetzung für die Anpassung zugrunde zu liegen.

Externe Verknüpfung http://coin.ccca.at

Förderungspreis des Landes Steiermark 2016 (Dotation EUR 6.000,00):

Dipl.-Ing. Dr. Julia LANGER, BSc (Institut für Chemische Technologie von Materialien, Technische Universität Graz) für die eingereichte Arbeit:

"An Unexpected Pathway: 6Li-Exchange NMR Spectroscopy Points to Vacancy-Driven Out-of-Plane Li-Ion Hopping in Crystalline Li2SnO3"

"Ein unerwarteter Pfad: 6Li Austausch-NMR-Spektroskopie deckt die leerstellengesteuerte Li-Ionenbewegungen in kristallinem Li2SnO3 auf"

Tragbare elektronische Geräte, wie z.B. Mobiltelefone oder Notebooks, sind aus unserem jetzigen Leben kaum noch wegzudenken. Sie haben zu einem erheblichen Teil unsere Kommunikation beschleunigt und sorgen täglich für einen rasanten Informationsaustausch rund um die Welt. Batterien sind das Herz dieser Geräte; sie übernehmen die elektrische Energieversorgung. Die heutzutage leistungsfähigsten Energiespeicher nutzen die enorm hohe Beweglichkeit von geladenen Lithium-Atomen aus.  Lithium-Ionen sind klein und aufgrund ihrer einfach positiven Ladung in einigen kristallinen Stoffen hoch beweglich. In einem sogenannten schnellen Ionenleiter wechselt ein Teilchen einige Milliarden Male seinen Kristallplatz in einer Sekunde. In weniger leitfähigen Stoffen sind es einige tausend Sprünge. Diese Sprungraten präzise zu erfassen - und damit ein Fenster für das Design neuer Materialien für Energiespeichersysteme zu eröffnen - ist das Thema des Fachartikels von Julia Langer. Mit Hilfe ausgefeilter Techniken der kernmagnetischen Resonanz­spektroskopie gelang es ihr, nicht nur die Sprungraten in der Modellsubstanz Li2SnO3 äußerst präzise zu messen, sondern auch den zugrundeliegenden Wanderungspfad der Li-Ionen aufzuspüren - ihn praktisch sichtbar zu machen. Grundlagenorientierte Studien dieser Art sind unverzichtbar, wenn es uns gelingen soll, neue Funktionsmaterialien für moderne Speicher zu entwickeln, die elektrische Energie aus regenerativen Quellen nutzen.

Förderungspreis des Landes Steiermark 2016 (Dotation EUR 6.000,00):

Dipl.-Ing. Dr. Nina SCHALK (Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme, Department Metallkunde und Werkstoffprüfung, Montanuniversität Leoben) für die eingereichte Arbeit:

"Oxynitride - eine neue Werkstoffklasse mit maßgeschneiderten funktionalen Eigenschaften"

Die Werkstoffklasse der Oxynitride hat hohes Potential, um im Bereich multifunktionaler Schichten neue Horizonte zu eröffnen. Durch die gezielte Einstellung des Sauerstoffgehaltes können maßgeblich die Mikrostruktur und Bindungsverhältnisse in Oxynitridschichten und damit alle mechanischen, optischen und elektrischen Eigenschaften beeinflusst werden. Um Schichten mit maßgeschneiderten Eigenschaften für unterschiedliche Anwendungsgebiete wie z.B. Solarthermie oder TFT-Displaytechnologien herstellen zu können, ist es unerlässlich ein bisher nicht ausreichend vorhandenes, grundlegendes Verständnis der Synthese-Struktur-Eigenschafts-Beziehungen zu entwickeln. Daher liegt der Fokus dieser Arbeit auf der Schaffung der Grundlage zur wissensbasierten Einstellung der chemischen Bindungsstruktur, um die Eigenschaften exakt an die jeweilige Anwendung anpassen zu können. Zu diesem Zweck wurde eine Serie von TiAlON Schichten mit Zusammensetzungen von der Nitrid- zur Oxidseite abgeschieden. Die Untersuchung der Schichten in Bezug auf ihre Zusammensetzung, Mikrostruktur und chemische Bindungsstruktur erlaubte es grundlegende Zusammenhänge mit ihren mechanischen und optischen Eigenschaften zu erforschen.


Weil „Sience-Busters-Familienmitglied" Martin Puntigam im Herbst bei der Verleihung des Inge-Morath-Preises für Wissenschaftspublizistik 2016 leider verhindert war, bekam er den mit 5000 Euro dotierten Preis an diesem Tag nachträglich überreicht. Mehr über den Inge Morath-Preis.....


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