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Förderung wissenschaftlicher Publikationen 2017

Wissenschaftliche Publikationen © Foto: Anita Rupprecht
Wissenschaftliche Publikationen
© Foto: Anita Rupprecht

Fachpublikationen sind die Klassiker unter den wissenschaftlichen Projekten, sie dokumentieren, erörtern und vermitteln wissenschaftliches Fachwissen auf allerneuestem Forschungsstand und internationalem Niveau. Die wissenschaftliche Publikationstätigkeit ist ein sichtbarer Beweis für die Vielfalt, die Produktivität und die Leistungsfähigkeit eines Forschungsstandortes und wird in internationalen Rankings als Leistungsindikator abgebildet.

Förderungsprogramm - NEU

Um die internationale Konkurrenz- und Anschlussfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Steiermark zu behaupten und darüber hinaus gehend auszubauen, orientiert sich das Programm zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen seit Jahresbeginn 2013 an der aktuellen Forschungsstrategie des Landes Steiermark. 

Besonderes Augenmerk gilt dabei

  • der Vermittlung von regional bedeutsamen und international anschlussfähigen Forschungsergebnissen sowie
  • der Unterstützung von Nachwuchswissenschafterinnen und Nachwuchswissenschaftern, die am Beginn ihrer Karriere mit wissenschaftlichen Publikationen an die Öffentlichkeit treten (Student.MitarbeiterIn, DoktorandIn, PostDoc, Senior PostDoc).

Die Wahrung der Geschlechtergerechtigkeit sowie der Ausschluss von Diskriminierung hinsichtlich religiöser, kultureller oder ethnischer Zugehörigkeiten der am Projekt beteiligten Personen sind voraus zu setzen.

Ausschluss

Nicht gefördert werden:

  • Lebenserinnerungen, Bildbände und ähnliche, rein aus privater Leidenschaft erstellte Einzelwerke, sofern diese  nicht unmittelbar zur Stärkung oder Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes Steiermark dienen und nicht auf die Hervorbringung, Erörterung und Vermittlung neuer Forschungsergebnisse ausgerichtet sind.
  • Tagungsbände (ein diesbezügliches Anliegen ist nunmehr schon in den Förderungsantrag der betreffenden wissenschaftlichen Tagung einzuarbeiten. Summarische oder getrennt eingereichte Anträge können nicht berücksichtigt werden).
  • Jahrespublikationsaktivitäten, sofern diese im Antrag allgemein definiert werden oder auf mehrere bzw. "diverse" Publikationsleistungen Bezug nehmen (also nicht konkret auf eine bestimmte Publikation abzielen).
  • Buchpräsentationen
  • Die reine Erstellung von Master-, Diplom- oder Doktorarbeiten. Gefördert werden kann ausschließlich die Veröffentlichung der bereits erstellten und approbierten Arbeit.

Langjährige, regelmäßig wiederkehrende oder seitens des Wissenschaftsressorts mehrmals unterstützte wissenschaftliche Publikationsreihen (zB Periodika) werden nicht a priori ausgeschlossen. Einmalige wissenschaftliche Veröffentlichungen oder solche Publikationsreihen, die aus Förderungsmitteln des Wissenschaftsressorts noch nie unterstützt wurden, werden hingegen vorgezogen, sofern die Richtlinien erfüllt sind. Die Förderungsendauswahl erfolgt nach Maßgabe des vorhandenen Budgets unter Berücksichtigung aller eingereichten Förderungsanträge.

 

Kriterien, Vorgaben

  • Darstellung der Wertschöpfung des Publikationsvorhabens für den Standort Steiermark (zB dringendes Forschungsdesiderat, Beförderung einer steirischen Themenspezialität, Ausbau der besonderen Vorreiterrolle in einer bestimmten Disziplin);

  • Nachweis der internationalen Anschluss- und Konkurrenzfähigkeit der Arbeit (zB Einbettung in den Gesamtforschungsprozess am Standort Steiermark; Bezug und Bezugsgruppen im regionalen, nationalen und übernationalem Kontext);

  • Bei Anträgen auf Förderung von Veröffentlichungen in Buchform: Nachweis, dass die Veröffentlichung in gedruckter Form unbedingt erforderlich und eine reine Online-Publikation (Open Access) nicht ausreichend oder der Karriereförderung dienlich ist; grundsätzlich ist jedoch sowohl das gedruckte wissenschaftliche Buch, als auch die Open- Access-Publikation förderungsfähig;

  • Bei Anträgen auf Förderung von Online-Publikationen (Open Access): Ausführungen zum betreffenden Online-Forum, auf dem die Publikation erscheinen soll;

  • Anträge nicht habilitierter Antragstellerinnen und Antragsteller sind von mindestens einer habilitierten Person zu befürworten;

  • Fachbücher mit Beiträgen mehrerer Autorinnen und Autoren: Einbindung von Personen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere und entsprechende Sichtbarkeit nach außen (Student.MitarbeiterIn, DoktorandIn, PostDoc, Senior PostDoc).

All diese und weitere Vorgaben sind im unten abrufbaren Formblatt aufgelistet.

Antragstellung

Anträge können nicht das ganze Jahr über eingebracht werden. Es stehen zeitliche Einreichfenster zur Verfügung, auf aktuelle Sicht wie folgt:

  • 28. August bis 27. Oktober 2017
  • 15. Februar bis 16. April 2018

Die Förderungsbeantragung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Weg unter Verwendung der Formblätter:

Der inhaltliche Antrag ist in elektronischer Form, vorzugsweise im pdf-Format (Unterschrift, Datum und/oder Stampiglie sind einzuscannen) einzureichen. 

Das in den PLAN-Daten vollständig erfasste xlsm-Formblatt ist in elektronischer Form (im Excel-Format) vorzulegen.
 

Die Textfelder sind vollständig auszufüllen (Achtung: nicht auf das Feld "Projekttitel" vergessen!), die Punkte 1.1. bis 1.14 sind im Antrag durchgehend zu behandeln; die Kommentare sind den einzelnen Punkten jeweils klar zuzuordnen.

Punkte, die auf das konkrete Publikationsvorhaben nicht zutreffen (zB die Frage nach Vereinsstatuten bei einer privaten/personenbezogenen Antragstellung), sind mit einer kurzen Leermeldung zu kommentieren (zB "Leermeldung" oder "trifft nicht zu").

Bitte achten Sie auf eine sorgfältige Aufbereitung Ihres Antrages, da die zusätzliche Einforderung von Informationen bzw. Unterlagen einen entsprechenden zeitlichen Aufwand bedeutet, die Bearbeitung Ihres Anliegens verzögern kann und Ihrem Vorhaben insgesamt nicht zugute kommt.

Antragstellungen von "universitätsnahen" Vereinen, die keine Einrichtungen laut Organisationsplan der Universität darstellen und lediglich den "Standort" nützen, sind universitätsintern nicht meldepflichtig. Die Vereinsstatuten sind vorzulegen, der Antrag ist vom Vereinsobmann bzw. der Vereinsobfrau zu unterzeichnen.

Universitär abgewickelte (also nicht private) Publikationsförderungsanträge von Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen sind nach den jeweiligen universitäts-/hochschulinternen Regelungen einzureichen.

Programm-Budgetierung

In Hinblick auf die Einsparungsvorgaben bzw. die Budgetrestriktion öffentlicher Haushalte steht - pro Einreichperiode - ein limitiertes Kontingent in Höhe von € 50.000,00 (insgesamt also ein Volumen von € 100.000,00 im Jahr 2015) zur Verfügung.

Zu beachten!

Förderungsfähig sind:

  • Satz, Layout, Korrektorat/Lektorat, sofern diese Leistungen NICHT vom Antragsteller erbracht werden (Selbstkostenanträge können nicht berücksichtigt werden);
  • (Verlags)Druckkosten, wenn o.a. Nachweis vorgelegt wird;
  • Kosten (Publication fee) von Open access-Publikationen.

 

→ Unsere Förderungen können nur an die wissenschaftliche Zielgruppe, nicht aber an Verlagsgesellschaften oder Druckanstalten vergeben werden.

→ Die Antragseinreichung hat im Vorfeld, also VOR Finalisierung der Publikation und jedenfalls innerhalb des Einreichungszeitraumes zu erfolgen.

→ Wird mittels der Förderung ein Gewinn erzielt bzw. ein Überschuss erwirtschaftet, ist die Förderung zur Gänze oder teilweise (je nach Förderungshöhe und Überschuss) zurück zu zahlen.

→ Grundsätzlich ist die Präsentation des Logos "Wissenschaft und Forschung" in allen durch die Abteilung 8 geförderten Publikationen verpflichtend: das elektronische Logo ist HIER abrufbar.   

→ Förderungen können nur in Form von anteiligen Beiträgen bzw. Zuschüssen zur Verfügung gestellt werden.

→ Die Förderung ist zurück zu zahlen, wenn die im Antrag genannten Eckpunkte nicht eingehalten werden bzw. nicht eingehalten werden können. Geringfügige Abweichungen, die den Inhalt des Projektes und die Förderungsbedingungen nicht verändern (zB kurzfristige Laufzeitverlängerungen) können nach Vorlage einer Begründung genehmigt werden.

Meldepflicht gem. Universitätsgesetz (UG) 2002

  • Zur gezielten Förderung der universitären Forschung sind sämtliche Anträge von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität für die Durchführung von Vorhaben gemäß §§ 26 - 28 Universitätsgesetz (UG) 2002 nach erfolgter und nachvollziehbarer Meldung bzw. Antragstellung (Datum, Unterschrift und Stempel) an die hierfür vorgesehenen universitären Verwaltungsstellen oder von den bevollmächtigten VertreterInnen der Universität (DekanIn, Institutsvorstand) unterzeichnet einzureichen. Diese Richtlinie entspricht den Vorgaben des Universitätsgesetzes 2002 und optimiert somit auch die Entscheidungen, die in Hinblick auf innen- und interuniversitäre Kommunizierbarkeit zu treffen sind. Stimmen Sie daher bitte mit der zuständigen Verwaltungsstelle Ihrer Universität ab, ob Sie Ihren Publikationsantrag als Privatperson oder in Ihrer Funktion an der Universität stellen.

  • Die zentralisierte (Bank)Kontoführung der österreichischen Universitäten ist eine notwendige Bedingung. Die Bekanntgabe des entsprechenden Innenauftrages, über welche die wissenschaftlichen Vorhaben gemäß §§ 26 - 28 UG 2002 abzuwickeln sind, soll die richtige inneruniversitäre Zuordnung und somit auch die Möglichkeit einer ordnungsgemäßen und transparenten Abwicklung des Projektes und somit eines Verwendungsnachweises für die seitens des Landes Steiermark zur Verfügung gestellten Mittel sicher stellen. Wir ersuchen um Meldung der Innenauftragsnummer, sobald diese vorhanden ist.

Nachweis und Abrechnung

Der Nachweis der widmungsgemäßen Förderungsverwendung ist verpflichtend. Die Subventionsnehmerin bzw. der Subventionsnehmer verpflichtet sich durch die Unterzeichnung des Förderungsvertrages,

  • die Finalisierung der subventionierten Publikation mittels zweier Buchexemplare oder der OA-Veröffentlichung zu belegen und
  • die zugesprochene Förderung ordnungsgemäß abzurechnen.

Seit 27. März 2015 steht für diese Zwecke ein neues Excel-Formblatt zur Verfügung, das zugleich als Kosten-/Finanzierungsplan in der Phase der Antragstellung (PLAN-Kosten und PLAN-Einnahmen) und als Belegsverzeichnis im Zuge des Förderungsverwendungsnachweises (IST-Kosten und IST-Einnahmen) konzipiert ist.

MERKE:

Fortan sind daher sämtliche Förderungsverwendungsnachweise unter Verwendung des projekteigenen, in der Phase der Antragstellung eingereichten xlsm-Dokumentes "Kosten-/Finanzierungsplan & Abrechnungsformular" zu erstellen (das Dokument ist im Absatz "Antragstellung" abzurufen).

Die PLAN-Kosten und PLAN-Einnahmen jener Förderungsprojekte, die noch unter Verwendung des überholten/alten Kosten-/Finanzplanes beantragt wurden, sind nachträglich zu dokumentieren. Zusätzlich sind IST-Kosten- und IST-Einnahmen zu erfassen (das Dokument ist im Absatz "Antragstellung" abzurufen).

Das Formular ist in elektronischer Form (unbedingt im Excel-Format) vorzulegen. Das Titelblatt ist zusätzlich auszudrucken, zu unterschreiben, zu scannen und zu mailen. Die maßnahmenverantwortliche Förderungsstelle entscheidet auf Basis dieser Dokumentation über die Quantität und die Auswahl der vorzulegenden Einzelbelege.

Der Förderungsnehmer/Die Förderungsnehmerin hat jede Änderung einer Kostenposition (Personalkosten, Sachkosten oder Investitionen) im Ausmaß von mehr als 10% dem Förderungsgeber unverzüglich, sobald bekannt, durch Vorlage einer neuen Kostendarstellung zu melden. Diese Änderungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Förderungsgeber.

Sollten sich zum Zeitpunkt der Förderungsabrechnung die tatsächlich angefallenen Kosten um mehr als 10% gegenüber den Plan-Kosten laut Antrag verringert haben, ohne dass diese gemeldet und vom Förderungsgeber genehmigt wurden, wird die Förderung anteilig reduziert.

Kontakt, Ansprechpartnerin

Referat Wissenschaft und Forschung
Abteilung 8 - Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Zimmerplatzgasse 13, 8010 Graz
POSTANSCHRIFT: Friedrichgasse 9, 8010 Graz 

Für nähere Informationen und Einreichungsmodalitäten wenden Sie sich bitte an die zuständige Referentin:

Mag.a Anita RUPPRECHT
E-mail: anita.rupprecht@stmk.gv.at

Tel.: (0316)877-4672
Fax: (0316)877-3998

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