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"Go Styria!" - Stipendienprogramm für südosteuropäische Studierende

Grant of the Province of Styria in Cooperation with the University of Graz for Students from South-Eastern Europe

Das Programm - The Program

Die Steiermark übernimmt als Bindeglied zwischen der EU und Südosteuropa eine aktive Rolle im wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen den Staaten und verfügt über das notwendige Potenzial für zukunftsfähige Entwicklungen.

Die Karl-Franzens-Universität Graz ist dank ihrer Expertise und ihrer Kenntnis sowohl der Bedürfnisse als auch des Kooperationspotentiales des südosteuropäischen Raumes seit langem innerhalb der EU eine wichtige Wegbereiterin für die Umsetzung der Vision einer gesamteuropäischen Integration.  Vor dem Hintergrund langjähriger, vielfältiger und intensiver Zusammenarbeit mit den Regionen des südöstlichen Europas hat die Universität Graz als erste Universität im deutschsprachigen Raum einen gesamtuniversitären Schwerpunkt "Südöstliches Europa" als profilbildenden Kern ihres Universitätsentwicklungskonzepts definiert. Im Rahmen eines weiten Bogens von Partnerschaften trägt die Universität diesen historisch gewachsenen, in vielen Bereichen wichtigen Verbindungen Rechnung.

„Go Styria!" (GOvernement of STYRIA) steht somit ganz im Zeichen eines „Neuen Europa". In Zusammenarbeit mit der Karl-Franzens-Universität Graz bietet das Land Steiermark seit dem Wintersemester 2007/2008 dieses Stipendienprogramm für Studierende aus Ländern Südosteuropas. „Go Styria!" motiviert die Mobilitätsbereitschaft, steht unter der Patronanz des Wissenschaftsressorts des Landes Steiermark (GOvernement of STYRIA) und wird von der Karl-Franzens-Universität Graz betreut und abgewickelt.

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In cooperation with the University of Graz, the Province of Styria has been offering a new grant for outstanding students from South-Eastern European countries - "Go Styria!".

The Department for Scientific Affairs of the Province of Styria takes a very strong interest in the process of South-Eastern European integration. Styria, as a link between the EU and Eastern/South-Eastern Europe, adopts an active role in the scientific and cultural exchange between the countries and has the necessary preconditions to integrate the research competences and to utilize the available synergetic opportunities. 

Against the background of a long standing, varied and intensive cooperation with the regions of South-Eastern Europe, the University of Graz was the first university in the German-speaking world to set a university-wide focus on "South-Eastern Europe" as the profile-setting core of its university development concept. Thanks to its expertise and acquaintance with both the needs as well as the potentials for cooperation of the South-Eastern European region, the University of Graz has been an important forerunner within the EU for the realization of the vision of European-wide integration for a long time. As part of an extensive circle of partnerships, the university takes these historically developed and in many areas important connections into consideration.

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Das Stipendium richtet sich an

  1. Master- und Doktoratsstudierende, die

    • an Universitäten Südosteuropas (Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo, Montenegro, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (F.Y.R.O.M.), Albanien, Griechenland, Zypern, Türkei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Moldau) eingeschrieben sind und auch zum Zeitpunkt des Aufenthaltes im Wintersemester noch eingeschrieben sein werden,
    • bereits an ihrer Masterarbeit bzw. Dissertation schreiben.
    • als Austauschstudierende/r an der Universität Graz forschen, um dann das Studium an der Heimatuniversität abzuschließen.

  2. sowie an Post Docs, die

    • an Universitäten Südosteuropas (Slowenien, Kriatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo, Montenegro, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (F.Y.R.O.M.), Albanien, Griechenland, Zypern, Türkei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Moldau) als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter tätig sind,
    • ihr Doktoratsstudium vor Stipendienantritt mit sehr gutem Ergebnis abgeschlossen haben. Der Abschluss des Doktorats sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung in der Regel nicht länger als 1 Jahr zurückliegen.

Ein Post-Doc-Aufenthalt an der Karl-Franzens-Universität wird nicht gefördert, wenn das Doktoratsstudium an der Karl-Franzens-Universität abgeschlossen wurde. Das geplante Forschungsprojekt sollte mit der potentiellen Betreuerin bzw. dem potentiellen Betreuer abgestimmt sein.

Die maximale Förderdauer für das "Go Styria"-Stipendium beträgt vier Monate. Stipendienzuerkennungen für kürzere Forschungsaufenthalte (1 bis 3 Monate) sind möglich.

Die parallele Nutzung anderer Stipendienprogramme für den gleichen Aufenthaltszeitraum an der Universität Graz ist nicht zulässig.

Jährliches Ausschreibungsverfahren - Annual Call, Application

Internationale Beziehungen © Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz
Internationale Beziehungen
© Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz
Studieren in Graz © Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz
Studieren in Graz
© Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz

Die Ausschreibung für das Studienjahr 2019/2020 wurde beendet. Zurzeit sind keine Einreichungen möglich!

The Call by the University of Graz  for 2019/2020 2018/2019 is finished.

 

CONTACT
Büro für Internationale Beziehungen
Karl-Franzens-Universität Graz

Mag.a Christa Grassauer (bei Master und Doktorat)
Universitätsplatz 3, 8010 Graz 
Tel.: +43 (0)316 380 - 1254
Fax: +43 (0)316 380 - 9156
christa.grassauer@uni-graz.at

Mediha Ohranovic, BA, MA (bei PostDoc)
Strassoldogasse 10, 8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 380 - 2214
Fax: +43 (0)316 380 - 9155
mediha.ohranovic@uni-graz.at

StipendiatInnen 2019/2020 - Students in Program 2019/2020

Frau Ionela-Sorina Apetrei, Universitatea Babes Bolyai din Cluj-Napoca (Doktoratsstudium Geschichtswissenschaften) mit dem Arbeitsvorhaben "The effects of the Dayton Peace Agreement over political infrastructure of Bosnia and Herzegovina"

Herr Rijad Beslija, Univerzitet u Sarajevu (Masterstudium Betriebswirtschaft) mit dem Arbeitsvorhaben "How much of diversification is enough?"

Herr Ante Bubic, Sveuciliste u Zagrebu (Doktoratsstudium Biochemie und Molekulare Biomedizin) mit dem Arbeitsvorhaben "The interactions of Helicobacter pylori adenylosuccinate synthetase with substrates/inhibitors as revealed by X-ray crystallography and isothermal titration calorimetry"

Herr Nicholas Chang, Universitatea Babes Bolyai din Cluj-Napoca (Doktoratsstudium Romanistik - Spanisch) mit dem Arbeitsvorhaben "Anglicisms and Borrowings in Travel and Tourism Publicity in Romanian, Spanish, and French"

Frau Irina Crivet, Koc Üniversitesi (Doktoratsstudium Rechtswissenschaften) mit dem Arbeitsvorhaben "‘Soft Courts', ‘Hard Remedies': State Compliance with CEDAW and CRPD's Views"

Frau Ajda Gabric, Univerza v Ljubljani (Doktoratsstudium Germanistik) mit dem Arbeitsvorhaben "Deutsche Fantasyliteratur und die Romane von Walter Moers"

Frau Tina Gitova, FON University Skopje (Masterstudium Betriebswirtschaft) mit dem Arbeitsvorhaben "Digitalization in Banking / Digitalisierung im Bankwesen"

Herr Athanasios Glavinas, Dimokritio Panepistimio Thrakis (Doktoratsstudium Rechtswissenschaften) mit dem Arbeitsvorhaben "Die Mitwirkung der nationalen Parlamente auf die europäische Integration"

Frau Diellza Kukaj, Univerzitet na Jugoistocna Evropa (Doktoratsstudium Politische und Empirische Ökonomik) mit dem Arbeitsvorhaben "Macroeconomic determinants of female empowerment in Western Balkan. The Impact of Foreign Direct Investment in Women's Employment"

Frau Atanaska Metodieva, Közep-europai Egyetem (Doktoratsstudium Geschichtswissenschaften) mit dem Arbeitsvorhaben "Foreign Fighter Mobilization as a Continuation of a War"

Frau Milena Stojkovska, Univerza v Ljubljani (Masterstudium Biochemie und Molekulare Biomedizin) mit dem Arbeitsvorhaben "Development of inhibitors for a lipase (ATGL)"

Herr Mehmed Becic, Univerzitet u Sarajevu (PostDoc in Rechtswissenschaften) mit dem Arbeitsvorhaben "Das österreichische Handelsrecht in Bosnien und Herzegowina nach 1883: ein Wandel der Handels- und Rechtskultur"

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