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"HTI: Sensor for Medical Application (HTI:SMApp)" - Ausschreibung 2012

Bericht HTI:SMApp 2012

Titelseite: Bericht HTI:SMApp © A8 - Wissenschaft und Gesundheit
Titelseite: Bericht HTI:SMApp
© A8 - Wissenschaft und Gesundheit

Grundlagen

Humantechnologie ist eines der Zukunftsfelder des Landes Steiermark. In der Steiermark sind etwa 7.600 MitarbeiterInnen in 130 Betrieben und Institutionen in der Zukunftsbranche Humantechnologie tätig. Nach Prognosen der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird sich bis 2015 die Anzahl der Beschäftigten in diesem Bereich auf 12.000 erhöhen und die Wertschöpfung verdoppeln.

Einer der Gründe, warum sich eine so große Anzahl an Unternehmen am Standort Steiermark angesiedelt hat, ist zum einen die breite Verankerung des Themas in der universitären aber auch außeruniversitären Forschungslandschaft und sind zum anderen die Unterstützungsstrukturen des Humantechnologieclusters Styria (HTS), dessen Tätigkeit sich vorrangig auf die strategischen Korridorthemen "Pharmazeutische Verfahrens-, Prozess- und Produktionstechnologie", "Biomedizinische Sensortechnologie & Biomechanik" sowie "Biobank & Biomarkertechnologie" konzentriert. So ist dieses Querschnittsthema an allen fünf steirischen Universitäten, sowie an der landeseigenen Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH mit dem Institut HEALTH und an der FH JOANNEUM GmbH mit den Studiengängen im MTD-Bereich sowie in zahlreichen weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertreten.

Bereits im Jahr 2008 wurden erste Schritte zur Zusammenführung der Sensorik-Expertise in der Steiermark gesetzt. Initiiert und koordiniert wird der Zusammenschluss von der BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH. Zu den Gründungsmitgliedern von Medical Sensor Solutions zählen

  • die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH,
  • die Technische Universität Graz,
  • die Medizinische Universität Graz,
  • die Karl-Franzens Universität Graz,
  • die NanoTecCenter Weiz Forschungsgesellschaft mbH sowie
  • das AIT - Austrian Institute of Technology.

Durch die Kombination der vorhandenen Expertisen im Bereich Sensorik, Fluidik, Nanostrukturierung, Nanomedizin und Medizin will man den medizinischen Notwendigkeiten begegnen und entsprechende Lösungen in Form von technologischen Produkten bereitstellen.

Grundsätzliche Informationen finden Sie in der Externe Verknüpfung Ausschreibung.

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Ablauf

  • 22.12.2011
    Grundsatzbeschluss der Steiermärkischen Landesregierung das wissenschaftliche Förderprogramm „HTI: Sensor for Medical Application" ins Leben zu rufen

 

  • 10.01.2012
    Öffnung der Ausschreibung

 

  • 09.02.2012
    Ende der Ausschreibung. In der Zeit von 10.01. bis 09.02.2012 wurden von den antragsberechtigten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen 22 Projektanträge mit einem Gesamtfördervolumen von € 3,64 Mio. an die Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung übermittelt.
    Im Anschluss an das Ende der Ausschreibung erfolgt die formelle Begutachtung aller Anträge durch die Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung; im Anschluss daran wurden sämtliche Antrage an eine ExpertInnen-Jury zur inhaltlichen Begutachtung weitergeleitet.

 

  • 13.03. und 19.03.2012
    In 2 Sitzungen wurden die Ergebnisse der inhaltlichen Begutachtung diskutiert und ein Fördervorschlag, der 6 Projekte umfasste, zur Vorlage an die Steiermärkische Landesregierung erstellt.

 

  • 29.03.2012
    Die Steiermärkische Landesregierung beschließt einstimmig die 6 von der ExpertInnen-Jury vorgeschlagenen Projekte mit insgesamt € 1.018.500,00 zu fördern. Mit der Abwicklung der Förderungen wurde wiederum die Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung betraut.

 

  • 02.04.2012
    Die Förderverträge werden an die Hauptantragsteller verschickt; die ersten beiden Projekte beginnen am 01.05.2012.

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Daten & Fakten

An der Ausschreibung haben sich 14 Einrichtungen beteiligt; davon sind 6 der Gruppe "Universitäten & Hochschulen", 5 der Gruppe "außeruniversitäre Forschungseinrichtung" und 3 der Gruppe "Sonstige" zuordenbar.

Die 22 Anträge (kumulierte Projektkosten € 3,82 Mio.; angesuchte Gesamtförderung € 3,64 Mio.) wurden von 8 Hauptantragstellern eingereicht; die 14 beteiligten Einrichtungen wurden dabei insgesamt 48mal genannt.

Folgende Einrichtungen werden im Rahmen von "HTI:SMApp" gefördert:

  • Medizinische Universität Graz
  • Technische Universität Graz
  • JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
  • Montanuniversität Leoben
  • Karl-Franzens-Universität Graz
  • Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften

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Die geförderten Projekte

Modellierung eines Kollisions-Sensors aus dem Tierreich zur Entwicklung von Orientierungshilfen für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung Kurzbeschreibung

Medizinische Universität Graz
Projektpartner:
Technische Universität Graz

Projektleitung: Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerd Leitinger

 

Diagnostik der Tumorheterogenität - ein neuer Steuerfaktor für die Therapie des Dickdarmkarzinoms Kurzbeschreibung

Medizinische Universität Graz
Projektpartner:
Technische Universität Graz
Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Gerald Höfler

 

Bild- und Tiefeninformation zur automatischen Lagekorrektur von Patienten in medizinischen Großgeräten Kurzbeschreibung

Technische Universität Graz
Projektpartner:
Medizinische Universität Graz

Projektleitung: Vizerektor Univ.-Prof. DI Dr. Horst Bischof

 

Entwicklung von biofunktionellen, Kapselfibrosevermidenden Barriere-Schutzschichten für das Packaging von in-vivo Sensoren und Aktuatoren Kurzbeschreibung

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Projektpartner:
Medizinische Universität Graz

Projektleitung: DI DDr. Jürgen Lackner

 

Diagnostik mit Partikelplasmonbasierten Biosensoren Kurzbeschreibung

Karl-Franzens-Universität Graz
Projektpartner:
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Medizinische Universiät Graz

Projektleitung: ao.Univ.-Prof. Dr. Alfred Leitner

 

Hiearchische poröse Sensorsysteme zur in-vivo Detektion von Änderungen des physiologischen Umgebungsmilieus in der Humanmedizin Kurzbeschreibung

Montanuniversität Leoben
Projektpartner:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Medizinische Universität Graz

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris

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